[KI] 08. März 2020 – Demonstration zum Internationalen Feministischen Kampftag

Folgend teilen wir den Aufruf des 8. März-Bündnisses Kiel
+++ Dieser Aufruf ist in einfacher Sprache verfasst +++

Feminismus.kämpft.intersektional

Demonstration zum Internationalen Feministischen Kampftag
Sonntag, 08. März 2020 | 15 Uhr | Vinetaplatz Kiel

Weltweit finden sich auch dieses Jahr am 08. März Feminist*innen zusammen, um gemeinsam auf die Straße zu gehen. Auch in Kiel wollen wir dieses Jahr wieder eine Demonstration machen. Die Demonstration findet unter dem Titel „Feminismus.kämpft.intersektional“ statt. Kommt vorbei!

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[KI] Erster Black History Month in Kiel

Zum ersten Mal findet der „Black History Month“ in der Landeshauptstadt Kiel statt. Vom 01. bis zum 29. Februar 2020 präsentiert das Bündnis Black History Month Kiel ein vielfältiges Programm, das sich aus Vorträgen, Filmen, Diskussionen und Konzerten von und mit Schwarzen Menschen aus Kiel, Hamburg, Köln und Berlin zusammensetzt.

Die Eröffnung findet am Samstag, den 01. Februar 2020 um 19.30 Uhr im FLEET 7 am Fleethörn 7 statt.

Das Team des Black History Month Kiel freut sich, viele interessierte Gäste zur Eröffnung und zu den weiteren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen zum Programm unter:

Facebook: Kollektiv- afrodeutscher Frauen*
Instagram: koa.sh

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[HL] 18.01.2020 Demo in Gedenken an die Opfer aus der Hafenstraße – gemeinsame Anreise aus Kiel

Am 18. Januar 2020 jährt sich zum 24. mal der Brandanschlag auf die Geflüchtetenunterkunft in der Hafenstraße in Lübeck. 24 Jahre ist es her, dass 10 Menschen sterben mussten, davon 7 Kinder, und dass weitere 34 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Neonazis zündeten nachts das Haus an, in dem die Menschen lebten und setzten so ihr rassistisches Weltbild in die Tat um. Verurteilt wurden die Täter nicht, obwohl sie teilweise sogar Geständnisse ablegten und die Indizienlage sie eindeutig belastete. Ein wirklicher Aufklärungswillen der staatlichen Organe war nicht zu erkennen: Nach den rassistischen Anschlägen in Rostock-Lichtenhagen und Mölln passte ein weiterer Anschlag nicht in das Bild der erfolgreichen Deutschen Wiedervereinigung. So wurde statt gegen die verdächtigen Neonazis gegen einen Bewohner des Hauses ermittelt. Der Geflüchtete, selbst Opfer des Brandanschlags, wurde zum Täter gemacht.

In Gedenken an die Opfer aus der Hafenstraße ruft das Bündnis „Hafenstraße ´96. Gedenken & Anklagen“ zu einer Demonstration auf, um unsere Wut und Trauer gemeinsam auf die Straße zu trage.

18. Januar 2020 | Demonstration | 13.00 Uhr | Breite Straße Ecke Kohlmarkt, Lübeck

Es wird eine gemeinsame Anreise aus Kiel geben:
11:30 Uhr – Treffen an den Fahrkartenautomaten in der Bahnhofshalle
11:43 Uhr – Abfahrt des Zugs

Gegen den Faschismus und seine Verharmlosung! Es gibt keinen Platz für Rassismus und rechte Hetze in Lübeck oder anderswo! Wir bleiben solidarisch mit allen Geflüchteten und heißen sie willkommen! Wir fordern das bedingungslose Recht auf Asyl, sichere Fluchtwege und menschenwürdige Unterbringung für Geflüchtete! Für die befreite Gesellschaft und ein gutes Leben für alle.

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[KI] Plakataktion zum 15. Todestag von Oury Jalloh

Am 07.07.2020 jährte sich der Todestag von Oury Jalloh zum 15 Mal. Oury Jalloh verbrannte am eigenen Leibe in einer Polizeizelle in Dessau. #ouryjalloh Das war Mord!

Nach wie vor, kämpft die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e. V. um Aufklärung und Gerechtigkeit! „Längst ist eindeutig nachgewiesen, dass ein solch heftiger Brand nur mit Brandbeschleunigern möglich gewesen ist – Das alles schert die Verantwortlichen einen Dreck. Und so werden wir auch weiterhin permanent und penetrant unsere Finger in die Wunden ihres ‚Rechtsstaates‘ legen! Oury Jalloh – das war Mord! Wir geben niemals auf!“

Mit einer Plakatierungsaktion in der Kieler Innenstadt haben wir an Oury Jalloh erinnert und wünschen der Initiative weiterhin viel Kraft!

Solidarische Grüße aus Kiel

[KI] 10.01.2020: Demo gegen die reaktionäre Allianz von AfD und „Alemannia Königsberg“

10.01.2020
Bündnisdemo: 17 Uhr / Platz der Matrosen
Abschlusskundgebung: 18.30 Uhr / AKB-Haus (Kiellinie 92)

Am 10.01.2020 will die extrem rechte Burschenschaft „Alemannia“ die Veranstaltung „Seenotrettung – oder Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Verletzung des Seerechts?“ mit Jörg Nobis, dem Vorsitzenden der AfD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, abhalten. Zu erwarten ist, dass Nobis dort seinen schon oft und auch im Landtag vorgetragenen Blödsinn wiederholt, wonach Geflüchtete unsere Sozialsysteme ausplündern und es angeblich auch für die Geflüchteten selbst das Beste sei, die Festung Europa auszubauen. Denn dann würde sich angeblich ja niemand mehr auf den Weg nach Europa machen und folglich auch nicht im Mittelmeer ertrinken. Diese Idee beruht auf der absurden Vorstellung, dass es das ach so tolle Europa und dessen wirtschaftlicher Wohlstand seien, die die Menschen zur Flucht bewegen. Dass dieser Wohlstand auf der wirtschaftlichen Ausbeutung wie der kriegerischen Zerstörung der Herkunftsländer durch (post-)koloniale Praxen fußt und die deutsche wie europäische Politik damit Mitverursacher von Flucht und Verfolgung sind, wird natürlich nicht erwähnt. Vielmehr stellt Nobis, wie viele in der AfD und den ihr nahen Bewegungen wie PEGIDA, immer wieder Geflüchtete als eine Bedrohung dar. Die Flucht vieler Menschen wird dabei als geplante und quasi militärische Operation beschrieben. Lasst uns diesen rassistischen und verlogenen Müll nicht unwidersprochen hinnehmen und den Burschis lautstark ihre Veranstaltung vermiesen!

Burschis aus der Deckung holen – rechte, anti-feministische und rassistische Strukturen offen legen!

Die reaktionäre Allianz von AfD und „Alemannia Königsberg“ zerschlagen!

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