[KI] 08. Mai – Soliaktion für die Opfer von Rassismus und rechter Gewalt

 

 

Am 8. Mai 1945 endete die Herrschaft des nationalsozialistischen Regimes des Dritten Reiches. Seither ist der 8.Mai ein Tag des Feierns der Befreiung vom Hitler-Faschismus sowie ein Tag des Gedenkens an die vielen Menschen, die den Verbrechen des Naziregimes zum Opfer fielen. Auch in Kiel beteiligten sich zahlreiche Menschen an den Kundgebungen und Gedenk-veranstaltungen.

Zugleich müssen wir aber auch 75 Jahre nach der Befreiung vom Hitler-Faschismus festellen, dass von einer Entnazifizierung Deutschlands keine Rede sein kann. Zuletzt mordeten Rassisten und Antisemiten in Halle, Hanau und Celle. Seit 1990 gab es mindestens 208 Todesopfer rechter Gewalt (Klick für weitere Infos). Migrantische Selbstorganisationen und antirassistische Gruppen haben daher für den 8. Mai zu einem »Tag des Zorns« aufgerufen, um auf den anhaltenden Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft sowie die weitgehende Untätigkeit oder auch Mittäterschaft des deutschen Staates aufmerksam zu machen.

In Kiel fanden daher Plakat- und Protestaktionen an mehreren innerstädtischen Orten statt, bei denen an die Opfer der rassistischen Morde in Hanau erinnert und Solidarität mit den Betroffenen von Rassismus, Antisemitusmus und rechter Gewalt gezeigt wurde. Die Aktionen, bei denen die Namen und Gesichter der Opfer gezeigt und der Song „Bist du Wach?“ gespielt wurden, dauerten jeweils etwa 10 Minuten. Dabei konnten viele Passant*innen erreicht und teilweise in Gespräche verwickelt werden. Sehr erfreulich war die spontane Beteiligung einiger Passant*innen an der Aktion. Darüber hinaus wurden im gesamten Stadtgebiet Plakate mit den Porträts der Opfer von Hanau verklebt, die auch über den 8. Mai hinaus an den anhaltenden Rassismus und die zunehmende Rechte Gewalt aufmerksam machen.

#RassismusTötet
#HanauWarKeinEinzelfall
#SayTheirNames

Schulter an Schulter gegen den Faschismus!

[KI] #LeaveNoOneBehind – Soliaktion für grenzenlose Solidarität

In Zeiten, in denen das Coronavirus global die Gesundheit und das Leben der Menschen bedroht und das alltägliche Leben sowie den Kontakt zu unseren Mitmenschen weitestgehend verunmöglicht, ist Solidarität untereinander mehr denn je gefragt.

Doch während sich hierzulande das bürgerliche Gewissen durch Applaus von den Balkonen für prekarisierte Arbeiter*innen Ruhe verschafft und händeringend nach Lösungen gesucht wird, den kapitalistischen Warenverkehr auch bei geschlossenen Grenzen und Kontaktverboten wieder zu normalisieren, sind tausende Menschen an den europäischen Außengrenzen unter menschenveachtenden Umständen weitestgehend sich selbst überlassen. Eingesperrt in Lagern wie dem Hot Spot Center auf der griechischen Insel Lesvos müssen sich hunderte Menschen auf engstem Raum Toiletten, Duschen und Wasserstellen teilen. Ein Rückzug ins Private, Abstand halten zu Mitmenschen und verstärkte Hygiene-maßnahmen als Infektionssschutz sind hier schlichtweg nicht möglich.

 

Wir fordern eine Evakuierung der Lager und eine dezentrale Unterbringung von Geflüchteten!

Für grenzenlose Solidarität!
#LeaveNoOneBehind

[GRC] Zur aktuellen Lage Geflüchteter auf Lesvos

 

 

 

Die Berichterstattung über das Coronavirus lässt zurzeit viele andere Themen in den Hintergrund rücken. Trotzdem möchten wir an die Situation der Geflüchteten an der türkisch-griechischen Grenze und auf Lesbos erinnern:

Push-backs, brutale Frontex-Interventionen und der Einsatz von Tränengas gegen Geflüchtete wiederholen sich im Moment tagtäglich. Berichte über Schüsse auf Geflüchtete an der Grenze gingen um die Welt. Um die EU-Außengrenzen zu sichern, scheint es beim Einsatz von Gewalt gegen Geflüchtete kein Halten mehr zu geben.

Diese Zustände sind unerträglich! Geflüchtete, die aufgrund von Krieg, Folter und/oder Armut ihre Herkunftsländer verlassen haben, sehen sich nun an den Toren Europas brutaler und mörderischer Gewalt ausgesetzt!

Die Zustände und die medizinische Versorgung auf der Insel und speziell im Camp Moria sind nach wie vor katastrophal. Aktuell spitzt sich die Lage auf Lesbos immer weiter zu, „es ziehen sich immer mehr NGOs und Unterstützer*innen zurück – auch aufgrund der steigenden Gefahren durch das Coronavirus. Um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, müsste das Lager evakuiert werden“, so ein Aktivist vor Ort. „Die Situation wird Tag für Tag bedenklicher.“ Am 16.03. ist es zu einem schweren Brand im Moria-Lager gekommen bei dem vermutlich mindestens 5 Personen verstorben sind.

Wir fordern daher: Stoppt die maßlose Gewalt gegen Geflüchtete! Humanitäre und medizinische Versorgung sofort! Eilige menschengerechte Unterbringung!

Und grundsätzlich: Sichere Fluchtwege und offene Grenzen! Schließung der
griechischen Hot-Spot-Lager!
#open the borders
#Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht!

[KI] 08. März 2020 – Demonstration zum Internationalen Feministischen Kampftag

Folgend teilen wir den Aufruf des 8. März-Bündnisses Kiel
+++ Dieser Aufruf ist in einfacher Sprache verfasst +++

Feminismus.kämpft.intersektional

Demonstration zum Internationalen Feministischen Kampftag
Sonntag, 08. März 2020 | 15 Uhr | Vinetaplatz Kiel

Weltweit finden sich auch dieses Jahr am 08. März Feminist*innen zusammen, um gemeinsam auf die Straße zu gehen. Auch in Kiel wollen wir dieses Jahr wieder eine Demonstration machen. Die Demonstration findet unter dem Titel „Feminismus.kämpft.intersektional“ statt. Kommt vorbei!

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[KI] Erster Black History Month in Kiel

Zum ersten Mal findet der „Black History Month“ in der Landeshauptstadt Kiel statt. Vom 01. bis zum 29. Februar 2020 präsentiert das Bündnis Black History Month Kiel ein vielfältiges Programm, das sich aus Vorträgen, Filmen, Diskussionen und Konzerten von und mit Schwarzen Menschen aus Kiel, Hamburg, Köln und Berlin zusammensetzt.

Die Eröffnung findet am Samstag, den 01. Februar 2020 um 19.30 Uhr im FLEET 7 am Fleethörn 7 statt.

Das Team des Black History Month Kiel freut sich, viele interessierte Gäste zur Eröffnung und zu den weiteren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen zum Programm unter:

Facebook: Kollektiv- afrodeutscher Frauen*
Instagram: koa.sh

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